Die drei Biorhythmen

 

Die drei Biorhythmen eines Menschen - Körper, Geist und Seele - beginnen alle mit seiner Geburt in positiver Richtung. Ihre Zyklen sind jedoch ganz unterschiedlich. In der Hochphase schwingen sie zum Höhepunkt auf, um dann jäh in die Tiefphase zu wechseln.

Der Körperrhythmus (rot)
Mit 23 Tagen ist er der kürzeste Rhythmus. Die ersten elfeinhalb Tage steigen im positiven Bereich wellenartig an, um dann brüsk in die negative Phase zu wechseln. Die positive Phase ist günstig für alles körperliche Tun, das Kraft, Widerstandskraft und Ausdauer erfordert. Im negativen Bereich braucht der Körper eher Ruhe und ist weniger belastbar. Kritisch gestaltet sich der Wechsel von einer Phase zur anderen. Der Körper befindet sich im labilen Gleichgewicht. Unausgeglichenheit und Unaufmerksamkeit können die Folge sein.

 

Der Seelenrhythmus (blau)
Dieser Rhythmus dauert 28 Tage und spiegelt das seelische Erleben. Wie ein Stimmungsbarometer gibt er unsere Empfindungen wider. Die ersten vierzehn Tage bedeuten ein Gefühlshoch. Die Bahn ist frei für kreatives Schaffen, die Zeit ist günstig für Kontakte und fruchtbare Zusammenarbeit. Der jähe Wechsel in die Tiefphase ist mit Unlustgefühlen verbunden. Sensible Menschen reagieren dann überreizt und wirken grundlos herausfordernd. Wenn die Seele in der Tiefphase neuen Schwung holt, empfiehlt es sich, mit den Gefühlen behutsam umzugehen und geduldig zu warten, bis sich die Hochstimmung von selbst wieder einstellt. Etwa alle sieben Wochen kreuzt der Körper- und der Seelenzyklus die Wechsellinie gleichzeitig. Nun ist doppelte Vorsicht geboten. Wer es weiss, geht mit Gelassenheit durch diese Zeit.

 

Der Geistrhythmus (gelb)
Er dauert am längsten: 33 Tage. Er verbindet die Körper- und Seelenrhythmik zum sinnvollen Ganzen und verleiht dem Geschehen Harmonie und Dynamik. Wer vorwiegend geistig tätig ist, wird die gut zwei Wochen dauernde Hochphase nutzen. Intellektuelle Tätigkeiten gelingen dann wie von selbst. Der Geist ist beweglich, die Gedanken fliessen rege. Eine ausserordentlich gute Zeit für positives Denken. Beim Absturz des geistigen Höhenfluges lohnt es sich, achtsam zu sein: Vorsicht vor Kurzschlusshandlungen! So kann die geistige Krise um den 17. Tag herum als solide Brücke zur schöpferischen Pause in der Erholungsphase dienen.